§8 Mängel

  1. Mängel der Werkstattarbeit sollen dem Kunden unverzüglich nach ihrer Feststellung angezeigt und genau bezeichnet werden. Für die Abwicklung der Mängelbeseitigung gilt folgendes:
    • a)  Ansprüche auf Mängelbeseitigung hat der Kunde beim uns schriftlich geltend zumachen.
    • b)  Wird der Auftragsgegenstand wegen eines Mangels der Werkstattarbeit betriebsunfähig, kann sich der Kunde nur mit unserer Zustimmung an den dem Ort des betriebsunfähigen Auftragsgegenstandes nächstgelegenen dienstbereiten Kfz- Meisterbetrieb wenden, wenn sich der Ort des betriebsunfähigen Auftragsgegenstandes mehr als 50 km von Standort unseres Unternehmens entfernt befindet und wenn ein zwingender Notfall vorliegt; der Kunde ist jedoch verpflichtet, unverzüglich uns hiervon unter Angabe der Anschrift des beauftragten Betriebes zu unterrichten. Ansonsten behebt der Kunde den Werkmangel auf seine Kosten in einem seiner Betriebe. Wir tragen die zum Zwecke der Mängelbeseitigung erforderlichen Lohn-, Material-, Fracht- und Abschleppkosten nur wenn diese durch uns beauftragt werden.
    • c) Ersetzte Teile werden unser Eigentum.
  1. Bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben weitergehende Ansprüche unberührt.
  2. Erfolgt in dem Ausnahmefall des § 8 Ziffer 1b  die Mängelbeseitigung in einer anderen Fachwerkstatt, hat der Kunde in den Auftragsschein aufnehmen zu lassen, dass es sich um die Durchführung einer Mängelbeseitigung von uns handelt und dass uns ausgebaute Teile binnen einer angemessenen Frist zur Verfügung zu halten sind. Der Kunde ist verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass die Kosten für die Mängelbeseitigung möglichst niedrig gehalten werden. Kosten werden nur in Höhe der Stundensätze unseres Unternehmens übernommen.
  3. Besteht der Kunde auf Rückgabe wegen Sachmangel, trotz Widerspruch unserseits, trägt der Kunde die Kosten des Mangelprüfenden.